Kartoffelpuffer laktosefrei

Laktose in Kartoffelpuffer – ist Reibekuchen laktosefrei?

Der Kartoffelpuffer, auch als Reibekuchen bekannt, ist ein beliebtes Gericht in zahlreichen Regionen von Deutschland. Die Namen, unter denen Kartoffelpuffer regional bekannt ist, sind unzählig. Das Grundrezept ist laktosefrei, jedoch enthalten viele regionale Abwandlungen Zutaten wie Quark oder Milch. In diesen Varianten ist der Kartoffelpuffer dann nicht mehr laktosefrei.

Welche Zutaten sind in einem Kartoffelpuffer enthalten?

Grundsätzlich gehören in einen Kartoffelpuffer rohe, aber geriebene Kartoffeln. Daher kommt auch der Name Reibekuchen. Denn diese geriebenen Kartoffeln werden dann mit Eiern und Mehl zu einem Teig vermengt, also ähnlich wie ein Kuchenteig. Nach dem Grundrezept wird der Teig mit Muskatnuss und Salz gewürzt und dann in heißem Öl oder Fett gebacken beziehungsweise gebraten. Früher wurde traditionell Schweineschmalz dafür verwendet, doch heute sind diverse Pflanzenöle auch beliebt. Hier sollte man nur darauf achten, dass der Kartoffelpuffer nicht in Butter frittiert wird. Aber das ist auch unüblich und auch aus einem anderem Grund nicht sinnvoll. Denn Butter hat einen relativ niedrigen Rauchpunkt. Besser wäre Butterschmalz, da dort der Rauchpunkt höher ist und Butterschmalz (Ghee) ist auch laktosefrei. Man kann aber auch etwas anderes verwenden, solange es gut zum Frittieren und Braten geeignet ist.

Abwandlungen vom Kartoffelpuffer, welche Laktose enthalten können

Es gibt aber auch einige Abwandlungen vom Kartoffelpuffer. Häufig sind auch andere Zutaten wie Quark, Milch oder Zwiebeln enthalten. Manche Zutaten wie Zwiebeln sind unkritisch bei Laktoseintoleranz. Aber ein auch sehr beliebtes Rezept ist beispielsweise der Quark-Kartoffelpuffer. Dabei wird der Mischung noch Quark zugegeben. Je 100 Gramm Kartoffeln werden etwa 50 Gramm Quark zugegeben, bei größeren Mengen an Kartoffeln entsprechend einfach immer die halbe Menge an Quark dazu. Hierbei ist zu beachten, dass Quark natürlich nicht laktosefrei ist. Der Laktosegehalt des Quark-Kartoffelpuffers liegt bei knapp über einem Gramm Laktose auf 100 Gramm. Hier müsstest du also darauf achten, dass du speziell laktosefreien Quark verwendest. Diesen gibt es auch, aber natürlich wird dieser normalerweise nicht verwendet, wenn du beispielsweise auswärts Quark-Kartoffelpuffer bestellst.

Lactase-Tabletten für Kartoffelpuffer

Reibekuchen LaktoseWenn du Kartoffelpuffer selbst backst, dann achte darauf, dass keine laktosehaltigen Zutaten enthalten sind. Solltest du Rezepte mit Milchprodukten verwenden wollen, dann kannst du unter Umständen die entsprechenden laktosefreien Produkte verwenden, statt der normalen Produkte, welche Laktose enthalten. Ersetze also beispielsweise Quark mit laktosefreiem Quark und Milch mit laktosefreier Milch. Du findest laktosefreien Quark oder laktosefreie Milch in den meisten gut sortierten Supermärkten. Wenn du auswärts isst, dann frage nach, welche Zutaten im Kartoffelpuffer enthalten sind. Du kannst speziell auch nach Milch und Quark fragen.

Wenn du es nicht vermeiden kannst, dass in deinem Kartoffelpuffer auch Milchprodukte mit Laktose enthalten sind, dann solltest du direkt davor eine Lactase-Tablette zu dir nehmen. Die Lactase-Tablette führt dem Körper das fehlende Enzym von außen zu, sodass der Milchzucker trotz Laktoseintoleranz problemlos verdaut werden kann. Wichtig finde ich eine ausreichende Dosierung, damit auch wirklich die komplette Laktose abgebaut wird. Überschüssige Enzyme werden dabei einfach wieder ausgeschieden. Ich nutze dafür die LactoJoy*. Diese sind hoch dosiert, enthalten keine unnötigen Zusatzstoffe und können über den Link einfach auf Amazon bestellt werden.