laktosefreier Tsatsiki Laktose

Laktose in Tsatsiki – ist Tsatsiki laktosefrei?

Tsatsiki ist eine leckere und sehr bekannte Vorspeise, welches aus Griechenland stammt. Aber nicht nur als Vorspeise, auch zu Fleisch wird Tsatsiki oft gereicht. Tsatsiki ist nicht laktosefrei, da die Hauptzutat griechischer Joghurt ist. Es gibt jedoch vegane und daher auch laktosefreie Alternativen, ebenso kannst du Tsatsiki ziemlich einfach selbst herstellen und dabei laktosefreie Zutaten verwenden.

Wie wird Tsatsiki hergestellt?

Nach originalem Rezept sind die einzigen Zutaten von Tsatsiki Joghurt, Gurken, Olivenöl und Knoblauch. Als Joghurt wird dabei stichfester, griechischer Joghurt mit einem hohen Fettanteil verwendet.

Zur Zubereitung wird der Joghurt zunächst in ein Tuch gegeben, damit die Molke abtropft. Währenddessen wird die Gurke gerieben und gesalzen. Nachdem das Salz gut eingezogen ist, wird die Gurke mit dem Joghurt vermengt. Dann gibt man zerdrückten Knoblauch dazu sowie Olivenöl. Optional auch noch Weißweinessig, Minze oder Dill.

Wie hoch ist der Laktosegehalt von Tsatsiki?

Wie man anhand der Herstellungsweise sieht, ist die einzige Zutat mit Laktose der griechische Joghurt, doch eben dieser enthält sehr viel Laktose. Alle anderen üblichen Zutaten wie Gurke, Olivenöl, Knoblauch, Weißweinessig, Minze, Dill und Salz sind laktosefrei.

Gibt es laktosefreien Tsatsiki?

Leider gibt es derzeit keinen laktosefreien Tsatsiki zu kaufen. Dazu wäre es notwendig, dass entweder dem fertigen Produkt oder schon in der Vorstufe dem Joghurt Lactase zugefügt werden müsste. Solche fertigen Produkte gibt es nicht.

Welche Alternativen gibt es?

laktosefreier Tsatsiki Wrap ohne LaktoseDer vegane Trend der letzten Jahre hat auch dazu geführt, dass es für zunehmend mehr und mehr nicht-vegan Produkte mittlerweile auch vegane Alternativen gibt. Tsatsiki ist hier keine Ausnahme und die folgenden Produkte sind vegan und damit auch von Natur aus komplett laktosefrei.

  • Violife Creamy Tzatziki Geschmack: Die leckere Streichcreme von Violife basiert vor allem auf Wasser und nicht gehärtetem Kokosfett. Neben veganen Aromen sorgen Gurken und Dill für einen leckeren Geschmack. Ihr könnt die Streichcreme zusammen mit vielen anderen veganen und daher immer laktosefreien Produkten von Vekoop* beziehen. Der Link führt euch direkt zum Produkt.

  • Zwergenwiese Gurken-Dill nach Tzatziki-Art: Wie auch bei vielen anderen Produkten von Zwergenwiese sind Sonnenblumenkerne als Grundlage eine Hauptzutat bei diesem Brotaufstrich. Geschmacksgebend sind vor allem Gurken, Knoblauch, Dill und Pfeffer in der Zutatenliste. Auch dieses Produkt findet ihr hier direkt auf Vekoop*.

Beide veganen Streichcremes sind von der Konsistenz her eher als Brotaufstrich gedacht und nicht beispielsweise als Dip. Das entspricht auch eher der ursprünglichen Verwendung von Tsatsiki in Griechenland, dort wird Tsatsiki meist mit Brot als Vorspeise gereicht. Wenn ihr eine cremigere Konsistenz wollt, welche sich beispielsweise dann besser als Dip eignet, dann mischt doch einfach eine der beiden Streichcremes mit veganem oder laktosefreiem Joghurt.

Wie kann ich laktosefreien Tsatsiki selbst zubereiten?

Die Herstellung von Tsatsiki ist relativ einfach, daher kann man auch gut selbst den Tsatsiki zubereiten und dabei auf laktosefreien Joghurt setzen. Wenn man nah am originalen Rezept bleiben will, bietet sich der griechische Joghurt von MinusL als Basis an. Ihr findet ihn in vielen Supermärkten. Alternativ könnt ihr Athentikos auf REWE.de bestellen*, entweder direkt nach Hause oder zur Abholung in einem Markt.

Wie wird Tsatsiki richtig geschrieben?

Eine Frage, welche sicherlich oft gestellt wird. Wie wird Tsatsiki denn nun eigentlich richtig geschrieben? Die Regelung dafür hat sich durch die Rechtschreibreform nicht verändert und schon immer galt, dass sowohl Zaziki als auch Tsatsiki korrekt sind. Nicht korrekt sind Tzatziki, Tzaziki, Tsatziki, Zatziki, Saziki und alle anderen Abwandlungen.

Lactase-Tabletten für Tsatsiki

Wenn du Tsatsiki oder andere Milchprodukte trotz Laktoseintoleranz essen möchtest, dann solltest du direkt davor eine Lactase-Tablette zu dir nehmen. Diese führt dem Körper das fehlende Enzym von außen zu, sodass der Milchzucker trotz Laktoseintoleranz problemlos verdaut werden kann. Wichtig finde ich eine ausreichende Dosierung, damit auch wirklich die komplette Laktose abgebaut wird. Überschüssige Enzyme werden dabei einfach wieder ausgeschieden. Ich nutze dafür die LactoJoy*. Diese sind hoch dosiert, enthalten keine unnötigen Zusatzstoffe und können über den Link einfach auf Amazon bestellt werden.